Ausbildung Physiotherapeutin & Physiotherapeut in Heidelberg

Physiotherapie B.Sc.

Das Studium auf einen Blick

Zielgruppen
junge Menschen mit Hochschul­zugangs­berechtigung, die sich den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den zukünftigen demografischen Anforderungen in der Physiotherapie stellen wollen.

Studienmodell
ausbildungsintegrierend

Studiendauer
➜ 
nach 3 Jahren Staatsexamen zum*r Physiotherapeuten*in
➜ nach 4 Jahren (8 Semester) Verleihung der akademischen Abschlussbezeichnung Bachelor of Science (B.Sc.)

Abschluss
Bachelor of Science (B.Sc.), 180 Credit Points (ECTS)

Studienort
Stuttgart

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Weitere Informationen

Inhaltliche Schwerpunkte

Mit dem Bachelor in Physiotherapie erwerben Sie Qualifikationen, die gefragt sind. So wächst der Bedarf an akademisch ausgebildeten Fachkräften sowohl in Therapie als auch in der Lehre.

Mit der Doppelqualifikation als staatlich anerkannte*r Physiotherapeut*in und dem Bachelor of Science in Physiotherapie sichern Sie sich die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft in der Physiotherapie.

Der Bachelor-Aus­bildungsgang (B.Sc.) ist ein praxisorientierter Studien­gang. Sie vertiefen die physiotherapeutischen und medizinischen Fertigkeiten, um Menschen bei der Entwicklung, der Erhaltung oder der Wiederherstellung aller somatischen und physischen Funktionen zu helfen. Gleichzeitig erlernen Sie wissenschaftliches Arbeiten und Forschen. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Handlungsfelder der Physiotherapie. Diese werden wissenschaftlich unterlegt. Weitere Lehrangebote vermitteln Einblicke in unterschiedliche Fachgebiete, die für die weitere Berufstätigkeit wichtig sind. Dazu gehören beispielsweise Pädagogik oder Management.

 


Modulinhalte im Studium

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Dokumentation und Evaluation
  • Gesundheitsförderung
  • Evidence based Practice
  • Literaturrecherche
  • Fach-Englisch
  • Forschungsmethoden in der Medizin
  • Neurowissenschaften
  • Klinische Psychologie
  • Interdisziplinäres Arbeiten
  • Gesundheitswissenschaften
  • Psychologie | Pädagogik | Soziologie
  • Trainings- und Sportwissenschaften
  • Rechtswissenschaften
  • Managementlehre
  • Gesundheitsökonomie
  • Qualitäts­management

Das Studium findet parallel zur Berufsfachschule für Physiotherapie statt. Die Aus­bildung ist eng mit dem Studienplan der ISBA abgestimmt. Für die gesetzlichen Vorgaben der Fachschulausbildung ist die Berufsfachschule verantwortlich. Die Verantwortung für das gesamte Studium liegt bei der ISBA. Die Module, die an der Berufsfachschule erbracht wurden, werden von der ISBA anerkannt.

Die ISBA bietet ihren Studierenden im Rahmen des Bachelor-Aus­bildungsganges die Möglichkeit, durch eine Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Stuttgart das Fachwissen auf dem Gebiet der Sportphysiotherapie und Trainingswissenschaften zu vertiefen.

Vorteile des Studiums

  • Doppelqualifikation als staatlich anerkannte*r Physiotherapeut*in und dem Bachelor of Science in Physiotherapie
  • Beschäftigung im Ausland möglich, da der Bachelor-Abschluss international anerkannt ist
  • Praktisches Arbeiten sowie Wissenschaftliches Arbeiten und Forschen

Zulassungs­voraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • Fachhochschulreife
  • Qualifizierte Berufstätige ohne Hochschul­zugangs­berechtigung*

 

*mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem anerkannten Aus­bildungsberuf und eine sich anschließende in der Regel mindestens dreijährige hauptberufliche Berufstätigkeit in diesem oder einem verwandten Beruf

Sie haben Fragen, z.B. zu den Zulassungs­voraussetzungen? 
Wir beraten Sie gerne!

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Finanzierung

Die Finanzierung eines Studiums ist nicht immer einfach. 

Deshalb möchten wir Sie mit Informationen und Tipps zu Förderungen unterstützen. Neben Stipendien und Bildungskrediten gibt es auch staatliche Förderungen. Diese Leistungen hängen immer von den individuellen Verhältnissen ab. Informieren Sie sich am besten bei den entsprechenden Behörden und Ämter.

Vollständige Übernahme der Studiengebühren durch den Arbeitgeber

Die Studiengebühren gelten als Weiterbildungskosten, können demnach als betriebliche Ausgaben angesetzt werden. Diese sind damit für den Arbeitgeber sozialversicherungsbefreit.

Optional: Nettolohnoptimierung. Verringerung des Bruttolohns anteilig zur Freistellung für das Studium (auch teilweise möglich) und Übernahme der Studiengebühren durch den Arbeitgeber. Hierbei profitiert der Arbeitgeber zusätzlich im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge.

Geteiltes Finanzierungsmodell: Refinanzierung über den Arbeitgeber

Der Arbeitgeber finanziert die hälftige Studiengebühr und refinanziert die übrigen Studiengebühren im Laufe der Betriebszugehörigkeit im Rahmen eines Mitarbeiterbindungsprogrammes (Mitarbeiterbindung).

BAföG

Mit dem am 16. Mai 2019 beschlossenen Gesetz zur Reform des BAföG sind auch Studierende an privaten Berufsakademien BAföG-förderungsfähig. Die Änderung soll zum Wintersemester 2019/2020 in Kraft treten.

Ob und in welcher Höhe BAföG gezahlt wird, hängt von den individuellen Vermögens- und Einkommensverhältnissen ab.

Steuerliche Absetzbarkeit bei Eigenfinanzierung

Die Gebühren können i.d.R. im Rahmen der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten abgesetzt werden. Hierdurch können bis zu 42% der Gebühren vom Finanzamt zurückerstattet werden. Zudem absetzbar: Fahrtkosten, Kopierkosten, Übernachtungskosten,

Verpflegungsmehraufwendungen etc. Es lohnt sich, bei einem Steuerberater nachzufragen, mit welchen Erstattungen Sie rechnen können.

Studienkredite

Auch gibt es die Möglichkeit, Studienkredite aufzunehmen, die speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden abgestimmt sind. 

Eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung sind Bildungsdarlehen. Die Bonitätsprüfung und Abwicklung erfolgt direkt über die jeweilige Bank.

Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie fördert das Bundesministerium für Forschung und Bildung individuelle berufsbezogene Weiterbildung. Die ausgewählte Weiterbildung muss dabei für den beruflichen Kontext wichtig sein, unabhängig davon, ob die für die aktuelle oder eine geplante neue Tätigkeit zutrifft.

Berufschancen und Perspektiven

Durch die breit angelegten Studieninhalte sind die Absolventinnen und Absolventen in der Lage, vielfältige Aufgaben zu übernehmen, die über die reine Behandlung der Patienten hinausgehen. Wissenschaftliche Aufgaben gehören genauso dazu, wie Führungs­aufgaben in verschiedenen Bereichen der Physiotherapie.

Mit dem Studienabschluss haben die Studierenden zusätzlich die Möglichkeit, auch im europäischen Ausland tätig zu werden.

  • Management
  • Selbständigkeit
  • Leitende Positionen in Praxen und Kliniken
  • Masterstudiengänge im Gesundheitswesen
  • Promotion

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