Physician Assistant B.Sc.*

Das Studium auf einen Blick

Zielgruppe
Ausgebildete Altenpfleger*innen, Ergotherapeut*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen und weitere

Zulassungs­voraussetzungen

Studienmodell
Berufsintegrierend mit Präsenzblöcken
zwei Vorlesungsblöcke im Monat, i.d.R. freitags und samstags

Studiendauer
6 Semester

Abschluss:
Bachelor of Science (B.Sc.), 180 Credit Points (ECTS)
bis zu 60 ECTS können anerkannt werden

Studienbeginn und -Ort
Oktober in Heidelberg oder Stuttgart

Studiengebühren
595,- Euro/Monat (werden i.d.R. vom Praxispartner übernommen)
 zzgl. einmaliger Immatrikulationsgebühr von 300 EUR

Finanzierungs­möglich­keiten

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Inhaltliche Schwerpunkte

An der ISBA erwerben Sie breitgefächerte medizinische Kenntnisse sowie die formale Voraussetzung, um Ärzte zu unterstützen und zu entlasten. Daher orientieren sich die Studiengangsschwerpunkte an denen des Medizinstudiums.

Charakteristisch für den Studiengang zum Physician Assistant ist die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis. Zu Beginn werden die Studierenden der verschiedenen Berufsgruppen auf denselben Kenntnisstand gebracht.

Die Dozentinnen und Dozenten der ISBA in den medizinischen Fächern setzen sich zusammen aus hoch erfahrenen Ärztinnen und Ärzten aus der Klinik, auf ober- und chefärztlicher Ebene, sowie äußert kompetenten  Fachärztinnen und -ärzten aus den Praxen. Die Dozentenschaft ist insbesonders motiviert, lern- und wissbegierigen Studierenden aus den Gesundheitsberufen, ihr ärztlichen Wissen und ethisches Denken zu vermitteln, um zukünftig auf hohem Niveau zusammenzuarbeiten.

Dies kennzeichnet den hohen Respekt unserer Dozenschaft für unsere Studierenden, die viel Zeit und Fleiß aufbringen, um den Beruf des Arztassistenten zu erlernen.

Unsere Dozenten des Studiengangs Physician Assistant


Prof. Dr. med. Frank G. Brecht, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie
St. Thomas-Einrichtung

Prof. Dr. B.-D. Gonska, Klinikdirektor
St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe

Dr. med. Andreas Horn, Arzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
hno am Neckar

Dr. Sebastian Müller, Orthopädie/Unfallchirurgie
Atosklinik Heidelberg

Dr. med. Christian Münch
Urologisches Zentrum Bergstraße

Prof. Dr.med. Rainer Siebold, Unfallchirurgie
Atosklinik Heidelberg        

Dr. med. Guido Volk, Chirurgie/Unfallchirurgie
Atosklinik Heidelberg

Dr. med. Wolfgang Wradzidlo
Radiologische Gemeinschaftspraxis Atos Klinik
 

1. Praktische medizinische Grundlagen

  • Gesundheitsversorgung und -systeme
  • Anamneseerhebung und Untersuchungsverfahren
  • Praxismodul: Patientenaufnahme, Patientenversorgung

2. Theoretische und vertiefende praktische medizinische Grundlagen Anatomie und Physiologie

  • Chirurgie, Innere Medizin und Teilgebiete
  • Pharmakologie und Pathophysiologie
  • Anästhesie
  • Praxismodul: Stationseinsatz konservative Patientenversorgung
  • Praxismodul: Funktionsdiagnostik

3. Medizintechnik und OP-Technik

  • Medizintechnik, Medizinprodukte und Datenverarbeitung im Gesundheitswesen
  • Hygiene und Operationslehre
  • Praxismodul: OP-Lehre

4. Notfallmanagement und Notfallmedizin

  • Notfallmanagement und Notfallmedizin
  • Notfallversorgung, Triage, Reanimation

5. Management und Wahlpflichtbereich

  • Betriebs­wirtschaft und Controlling im Gesundheitswesen
  • Dokumentation, Information und Abrechnungssystem
  • Determinanten von Gesundheit, Public Health
  • Qualitätssicherung, Schlüsselkompetenz
  • Workflow-Management im Gesundheitswesen (ambulant und stationär)
  • Evidenzbasierte Medizin
  • Praxismodul: Dokumentation, Qualitäts­management, Abrechnung, Gesprächsführung, Information von Patienten

Vorteile des Studiums

Der Physician Assistant ist ein zukunftsorientierter und vielseitiger Beruf im Gesundheitswesen mit interdisziplinärer Kompetenz an der Schnittstelle zwischen ärztlichem Dienst, Pflege und Management.

Das Studium bietet den Einstieg in eine neue Karriere für Angehörige von Gesundheitsfachberufen. Diese können Ihr Aufgabenspektrum um ein Vielfaches erweitern, sich neue Berufsperspektiven eröffnen und einen finanziellen Aufstieg ermöglichen.

Zulassungs­voraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums zum Physician Assistant ist eine abgeschlossene, mindestens dreijährige Aus­bildung in einem der folgenden, nichtärztlichen Medizinalfachberufe:

  • Altenpfleger*in
  • Ergotherapeut*in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger*in
  • Logopäde*in
  • Medizinische*r Fachangestellte*r (MFA)
  • Medizinisch-technische*r Assistent*in (MTA)
  • Operationstechnische*r Assistent (OTA)
  • Physiotherapeut*in
  • Notfallsanitäter*in

Mit Abitur:
Bewerber*innen mit Abitur oder Fachhochschulreife können direkt im Anschluss an die Aus­bildung mit dem Studium starten.

Ohne Abitur:
Bewerber*innen ohne Abitur oder Fachhochschulreife müssen eine mindestens zweijährige hauptberufliche Tätigkeit in ihrem gelernten oder einem verwandten Beruf sowie eine mit einem qualifizierten Ergebnis bestandene Abschlussprüfung mit mindestens 80 Punkten oder eine Note von 2,5 oder besser vorweisen.

Finanzierung

Die Finanzierung eines Studiums ist nicht immer einfach. 

Deshalb möchten wir Sie mit Informationen und Tipps zu Förderungen unterstützen. Neben Stipendien und Bildungskrediten gibt es auch staatliche Förderungen. Diese Leistungen hängen immer von den individuellen Verhältnissen ab. Informieren Sie sich am besten bei den entsprechenden Behörden und Ämter.

Vollständige Übernahme der Studiengebühren durch den Arbeitgeber

Die Studiengebühren gelten als Weiterbildungskosten, können demnach als betriebliche Ausgaben angesetzt werden. Diese sind damit für den Arbeitgeber sozialversicherungsbefreit.

Optional: Nettolohnoptimierung. Verringerung des Bruttolohns anteilig zur Freistellung für das Studium (auch teilweise möglich) und Übernahme der Studiengebühren durch den Arbeitgeber. Hierbei profitiert der Arbeitgeber zusätzlich im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge.

Geteiltes Finanzierungsmodell: Refinanzierung über den Arbeitgeber

Der Arbeitgeber finanziert die hälftige Studiengebühr und refinanziert die übrigen Studiengebühren im Laufe der Betriebszugehörigkeit im Rahmen eines Mitarbeiterbindungsprogrammes (Mitarbeiterbindung).

BAföG

Mit dem am 16. Mai 2019 beschlossenen Gesetz zur Reform des BAföG sind auch Studierende an privaten Berufsakademien BAföG-förderungsfähig. Die Änderung soll zum Wintersemester 2019/2020 in Kraft treten.

Ob und in welcher Höhe BAföG gezahlt wird, hängt von den individuellen Vermögens- und Einkommensverhältnissen ab.

Steuerliche Absetzbarkeit bei Eigenfinanzierung

Die Gebühren können i.d.R. im Rahmen der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten abgesetzt werden. Hierdurch können bis zu 42% der Gebühren vom Finanzamt zurückerstattet werden. Zudem absetzbar: Fahrtkosten, Kopierkosten, Übernachtungskosten,

Verpflegungsmehraufwendungen etc. Es lohnt sich, bei einem Steuerberater nachzufragen, mit welchen Erstattungen Sie rechnen können.

Studienkredite

Auch gibt es die Möglichkeit, Studienkredite aufzunehmen, die speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden abgestimmt sind. 

Eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung sind Bildungsdarlehen. Die Bonitätsprüfung und Abwicklung erfolgt direkt über die jeweilige Bank.

Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie fördert das Bundesministerium für Forschung und Bildung individuelle berufsbezogene Weiterbildung. Die ausgewählte Weiterbildung muss dabei für den beruflichen Kontext wichtig sein, unabhängig davon, ob die für die aktuelle oder eine geplante neue Tätigkeit zutrifft.

Berufschancen und Perspektiven

Die Physician Assistants fungieren als Bindeglied zwischen Ärzten, Pflegepersonal und Patienten. Sie unterstützen und entlasten Ärzte bei delegierbaren Routineaufgaben, wie zum Beispiel bei der Befragung und Untersuchung von Patienten.

Physician Assistants arbeiten in

  • Krankenhäusern
  • Rehabilitationskliniken
  • Medizinischen Versorgungszentren
  • Ärztehäusern bzw. Arztpraxen
  • Chirurgie/Inneren Medizin
  • Zentralen Notaufnahme
  • Anästhesie und Intensivmedizin
  • Funktionsdiagnostik und Therapie

Die konkreten Aufgaben, die von Arztassitent*innen übernommen werden, verteilen sich auf unterschiedliche Bereiche, die den täglichen Kreislauf des Krankenhausbetriebs widerspiegeln.

Physician Assistants bereiten die Erstanamnese vor, erarbeiten Verdachtsdiagnosen, unterstützen bei der Anamnese und nehmen unter Kontrolle des betreuenden Arztes auch körperliche Untersuchungen vor. Sie übernehmen kleinere Eingriffe, entnehmen Blut und assistieren den Ärzten bei operativen Eingriffen.

Sie rücken in eine zentrale Rolle bei vielen organisatorischen und administrativen Aufgaben und sind für die medizinische Dokumentation zuständig. Soft Skills sind in der Schnittstellenfunktion ebenfalls sehr gefragt: Physician Assistants sind die Kommunikationsschnittstelle zwischen Abteilung und Patient, beraten Patienten und erstellen individuelle Behandlungspläne.

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